Risotto à la Milanese: cremiges Reisgericht mit Safran
Entdecke mein authentisches Risotto à la Milanese mit Safran, Lauch, Spinat und Champignons – Schritt für Schritt erklärt.
Wacholderbeeren waren im Mittelalter ein wichtiges Gewürz für Wildgerichte.
Ich wasche das Wildfleisch, tupfe es trocken und würze es mit Salz und Pfeffer. Dann brate ich es zusammen mit ausgelassenem Speck und grob gewürfelten Zwiebeln an, bis es leicht gebräunt ist.
Warum? Damit sich Röstaromen bilden, die die Suppe tiefgründig machen.
Ein kurzer Moment später rühre ich Tomatenmark, zerdrückte Wacholderbeeren und einen Hauch Zucker ein, bevor ich etwa 1,5 Liter Wasser oder Brühe angieße und alles langsam köcheln lasse.
Ich verrühre Kondensvollmilch, Senf und etwas Konfitüre, dann gebe ich die Mischung in die Suppe, die jetzt nicht mehr kochen darf.
Während die Suppe simmert, weiche ich Backpflaumen in Rotwein ein, dünste sie anschließend mit Zitronensaft und Zitronenschale.
Warum? Die Säure balanciert die Süße der Pflaumen und gibt der Brühe Frische.
Zum Schluss füge ich die Pflaumen samt dem Sud zur Suppe hinzu und lasse alles noch ein paar Minuten ziehen, ohne zu kochen.
Lösung: Entferne den überschüssigen Speckfett mit einem Löffel oder gieße die Suppe durch ein feines Sieb und lasse sie kurz abkühlen, dann abschöpfen.
Ersetze das Wildfleisch durch gewürfelten Seitan, den Speck durch geräucherten Tofu und die Kondensmilch durch Kokoscreme – das Ergebnis bleibt herzhaft.
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